Gemeinsam mit meiner Kollegin Corinna Schnabl biete ich Paartherapie an – für Menschen jeglicher sexueller Orientierung und Beziehungsform: monogam, offen, nicht-monogam, polyamorös und alles dazwischen.
Paartherapie wird häufig von einer Therapeut*in allein, oder von einem weiblich-männlichen Therapeutenpaar angeboten. Wir haben uns bewusst für einen anderen Weg entschieden – weil wir überzeugt sind, dass therapeutisches Potenzial in unterschiedlichen Persönlichkeiten, Stilen und Sichtweisen liegt, nicht im Geschlecht. Was zählt, ist Kompetenz und die Chemie zwischen uns und Ihnen.
Paare kommen zu uns aus den unterschiedlichsten Gründen: anhaltende Konflikte oder das Gefühl, immer wieder an denselben Punkten zu scheitern. Vertrauensbrüche wie Untreue, große Lebensveränderungen wie Elternschaft, oder berufliche Umbrüche – oder einfach das Gefühl, dass jetzt Ressourcen da sind, um nicht länger im Überlebensmodus zu funktionieren, sondern wirklich etwas zu verändern.
Manchmal hat eine Person das Gefühl, nicht mehr so weitermachen zu können – oder beide fühlen sich unverstanden. Der Frust häuft sich an, die schönen gemeinsamen Momente werden weniger. Eine Person fühlt sich übergangen, die andere hat das Gefühl, nie genug geben zu können und die andere nie wirklich zufriedenstellen zu können. Oder es steht eine grundlegende Frage im Raum – ob und wie es gemeinsam weitergehen soll.
Paartherapie kann ein Raum sein, um einander besser zu verstehen – oder auch um zu verstehen, dass man sich (gerade) nicht versteht. Bedürfnisse, die im Alltag nicht ausgesprochen werden, können hier Platz finden. Verletzungen, die sonst untergehen, dürfen benannt werden.
